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Mission: Impossible – The Final Reckoning
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Mission: Impossible – The Final Reckoning (vormals Mission: Impossible – Dead Reckoning Part Two) ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Regisseur und Drehbuchautor Christopher McQuarrie, der am 21. Mai 2025 in die deutschen und zwei Tage spĂ€ter in die US-amerikanischen Kinos kam. Es handelt sich um den achten Teil der Mission-Impossible-Filmreihe und um eine Fortsetzung zu Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins aus dem Jahr 2023. In der Hauptrolle verkörpert Tom Cruise erneut den IMF-Agenten Ethan Hunt.

Contents

‱ Handlung
‱ Produktion
‱ Dreharbeiten
‱ Rezeption
‱ Kritiken
‱ Weblinks

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Handlung

Die IMF-Agenten Ethan Hunt und Grace verfolgen Gabriel, einen Agenten, der fĂŒr die mĂ€chtige kĂŒnstliche Intelligenz „Die EntitĂ€t“ arbeitet. Stattdessen nimmt jedoch Gabriel sie gefangen und zwingt Hunt, fĂŒr ihn das Kernmodul, das sich als die „Hasenpfote“ aus Mission: Impossible III entpuppt, aus dem gesunkenen russischen U-Boot Sewastopol zu bergen, was ihm die Kontrolle ĂŒber den Quellcode der EntitĂ€t geben wĂŒrde. Hunt und Grace können entkommen. Paris wurde in Österreich gefangen genommen und sitzt in Graz in der Haftanstalt Karlau ein. Ethan befreit sie und kann dabei sie und Agent Theo Degas rekrutieren. In London treffen sie Grace und IMF-Agent Benji Dunn. Sie entdecken ein GerĂ€t, das Gabriel benutzt hat, um mit der EntitĂ€t zu kommunizieren, und das Hunt eine Vision einer von der kĂŒnstlichen Intelligenz geplanten kommenden nuklearen Apokalypse zeigt. Die EntitĂ€t will Hunt dazu bringen, ihr Zugang zu einem atomwaffensicheren Bunker in SĂŒdafrika zu verschaffen, um ihre eigene Existenz zu sichern.

Hunt schickt sein Team los, um die Koordinaten der Sewastopol zu finden, wĂ€hrend er sich mit Luther Stickell trifft, der eine von Gabriel in London deponierte Atombombe entschĂ€rft. Luther enthĂŒllt, dass er selbst fĂŒr die EntitĂ€t eine Schadsoftware namens „Giftpille“ entwickelt hat, die Gabriel jedoch gestohlen hat. Luther opfert sich und bleibt zurĂŒck, um die Bombe zu entschĂ€rfen. Hunt stellt sich daraufhin der US-PrĂ€sidentin Erika Sloane, die angesichts der zunehmenden Kontrolle der EntitĂ€t ĂŒber die globalen Nuklearsysteme zur Zusammenarbeit aufruft. Da nur noch drei Tage bis zum Beginn der weltweiten Angriffe bleiben, ĂŒberzeugt Hunt Sloane, ihn unabhĂ€ngig handeln zu lassen, um die Sewastopol zu lokalisieren – gegen die EinwĂ€nde von CIA-Direktor Eugene Kittridge.

Hunts Team reist zur St.-Matthew-Insel in der Beringsee, wo sich eine Sonaranlage aus der Zeit des Kalten Krieges befindet, mit der der Untergang der Sewastopol lokalisiert wurde. Sie machen den ehemaligen CIA-Analysten William Donloe ausfindig, der drei Jahrzehnte zuvor nach einem Einbruch in das CIA-Hauptquartier (siehe Mission: Impossible) auf die Insel verbannt worden war. Donloe verrĂ€t, dass er sich die Koordinaten der Sewastopol gemerkt hat, nachdem er die Sonarsignatur erkannt hatte. Als Grace, Benji, Paris und Degas sowie Donloe und seine Frau Tapeesa eine russische Spezialeinheit in einem Feuergefecht aufhalten, ĂŒbermittelt Donloe dem Team die Koordinaten.

Hunt begibt sich an Bord des FlugzeugtrĂ€gers USS George H. W. Bush in den Nordpazifik, um zum Wrack der Sewastopol zu tauchen. Hunt birgt das Modul, löst aber aufgrund des Gewichtes des eindringenden Wassers gleichzeitig aus, dass das Wrack auf der Kontinentalschelf-Kante abrutscht. Hunt, der nur knapp durch ein Torpedorohr entkommen kann, ertrinkt beinahe wĂ€hrend des Aufstiegs, wird aber von Grace und Tapeesa mit Hilfe einer behelfsmĂ€ĂŸigen Dekompressionskammer gerettet und wiederbelebt. Wieder vereint mit dem IMF-Team erlĂ€utert Hunt seinen Plan, die „Giftpille“ zu verwenden, um die EntitĂ€t auf ein physisches Laufwerk zu laden und zu isolieren, so dass sie von der Außenwelt abgeschnitten ist. Hunt vermutet, dass Gabriel bereits mit der „Giftpille“ im Bunker in SĂŒdafrika wartet, um selbst die Kontrolle ĂŒber die EntitĂ€t zu erlangen, indem er Hunt zwingt, das Modul herauszugeben.

Als das Team den Bunker in SĂŒdafrika erreicht, findet es ihn bis auf Gabriel und seine VerbĂŒndeten verlassen vor. Gabriel enthĂŒllt eine weitere Atombombe mit einem zwanzigminĂŒtigen Countdown und verlangt das Modul. Hunt willigt ein, aber die Übergabe wird von Kittridge unterbrochen, der will, dass die USA die EntitĂ€t kontrollieren. Im folgenden Feuergefecht wird die Bombe aktiviert, und Gabriel flieht, da er weiß, dass Hunt ihn verfolgen wird. Donloe, Tapeesa und Degas versuchen die Bombe zu entschĂ€rfen und verschaffen dem ĂŒbrigen Team genug Zeit, um sicher zu entkommen, bevor die Bombe detoniert. Paris fĂŒhrt bei Benji die notfallmĂ€ĂŸige Entlastung eines Spannungspneumothorax’ durch, wĂ€hrend dieser Grace anleitet, die Bunkersysteme neu zu starten, um die EntitĂ€t zu isolieren.

Hunt verfolgt Gabriel in einem Doppeldecker und klettert mitten in der Luft auf Gabriels Flugzeug. Nachdem es Gabriel nicht gelingt, ihn abzuschĂŒtteln, springt er mit einem Fallschirm ab, stirbt jedoch, nachdem er vom Ruder des Flugzeugs getroffen wird. Hunt findet einen zweiten Fallschirm, entkommt mit der „Giftpille“ und verbindet sie mit dem Modul, sodass Grace den Upload beenden kann. Kittridge und der CIA-Agent Jasper Briggs finden Ethan Hunt; Kittridge ist frustriert, als Hunt das zerstörte Modul der Sewastopol ĂŒbergibt, wĂ€hrend Briggs – der eigentlich James Phelps Jr. heißt und der Sohn von Ethans ursprĂŒnglichem Teamleiter Jim Phelps aus Mission: Impossible ist – Frieden mit ihm schließt. Das IMF-Team kommt in London wieder zusammen, wo Grace Hunt die EntitĂ€t ĂŒbergibt, die nun sicher auf dem Laufwerk isoliert ist. Das Team geht daraufhin getrennte Wege.

Produktion

Stab und Besetzung

Nach dem finanziellen Erfolg von Mission: Impossible – Fallout kĂŒndigte Paramount Anfang 2019 neben Mission: Impossible 7 auch einen achten Teil innerhalb der Filmreihe an.cite-ref-ank-ndigung-2-0[2] Als Grund fĂŒr die Produktion von gleich zwei Fortsetzungen gab Regisseur Christopher McQuarrie an, jeder Figur einen persönlichen Handlungsbogen geben zu wollen, was zu viel fĂŒr einen einzelnen Film gewesen wĂ€re.cite-ref-3[3]

Neben Hauptdarsteller Tom Cruise kehrten auch die langjĂ€hrigen Besetzungsmitglieder Simon Pegg und Ving Rhames in ihren Rollen als Benji Dunn und Luther Stickell fĂŒr den achten Teil zurĂŒck.cite-ref-r-ckkehrer-4-0[4]cite-ref-teaser-5-0[5] Ebenso ĂŒbernahmen Henry Czerny und Rolf Saxon erneut die Rollen des CIA-Direktors Eugene Kittridge und des Analysten William Donloe, die sie bereits in Mission: Impossible darstellten.cite-ref-6[6]cite-ref-saxon-7-0[7] Auch Angela Bassett verkörperte nach Mission: Impossible – Fallout abermals die ehemalige CIA-Leiterin Erika Sloane, nun PrĂ€sidentin der Vereinigten Staaten.cite-ref-8[8]

Zu den wiederkehrenden Darstellern aus dem VorgÀngerfilm Dead Reckoning Teil Eins zÀhlen Hayley Atwell als weibliche Hauptdarstellerin Grace,cite-ref-9[9] Esai Morales als Antagonist Gabriel,cite-ref-10[10] Pom Klementieff als dessen Gefolgsfrau Paris, Shea Whigham und Greg Tarzan Davis als CIA-Agenten Jasper Briggs sowie Theo Degas und Mariela Garriga als Marie. Auch Mark Gatiss und Charles Parnell verkörpern erneut Vertreter der US-amerikanischen Nachrichtendienste NSA und DNI.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]

Als NeuzugĂ€nge schlossen sich Holt McCallany als US-Verteidigungsminister Bernstein und Nick Offerman als CJCS Sidney der Besetzung an.cite-ref-13[13]cite-ref-offerman-14-0[14] Weitere Nebenrollen wurden mit Janet McTeer,cite-ref-offerman-14-1[14] Hannah Waddingham,cite-ref-15[15] Lucy Tulugarjuk,cite-ref-saxon-7-1[7] Katy O’Brian,cite-ref-16[16] Tramell Tillman und Stephen Oyoung besetzt.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18] Die Filmmusik komponierten erstmals Max Aruj und Alfie Godfrey,cite-ref-19[19] wĂ€hrend Eddie Hamilton erneut als Filmeditor fungierte.cite-ref-20[20] Die Spezialeffekte werden abermals von Industrial Light & Magic unter Supervisor Alex Wuttke umgesetzt.cite-ref-21[21]

Dreharbeiten

Mission: Impossible 8 sollte ursprĂŒnglichen PlĂ€nen zufolge back-to-back mit Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins gedreht werden,cite-ref-ank-ndigung-2-1[2] weshalb erste Filmaufnahmen bereits 2021 in SĂŒdafrika erfolgten.cite-ref-22[22] Im Zuge der COVID-19-Pandemie und damit im Zusammenhang stehenden Produktionsverzögerungen wurde dieses Vorhaben allerdings verworfen, da Hauptdarsteller Tom Cruise zunĂ€chst seinen Actionfilm Top Gun: Maverick promoten musste.cite-ref-23[23] Die Dreharbeiten mit Kameramann Fraser Taggart begannen schließlich erst im MĂ€rz 2022 in den Longcross Studios nahe London,cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] wo bis Dezember gedreht wurde.cite-ref-drehorte-26-0[26] Im Folgejahr entstanden Flugaufnahmen auf der George H. W. Bush in der Adria zwischen Italien und Kroatien,cite-ref-27[27] ehe Malta, Norwegen, der Lake District und die Arktis als Kulisse dienten.cite-ref-drehorte-26-1[26]cite-ref-28[28]

Im Juni 2023 mussten die Filmaufnahmen im Zuge der Streiks der Gewerkschaften WGA und SAG-AFTRA unterbrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt waren erst rund 40 % des Films abgedreht, wobei nach Angaben von Regisseur McQuarrie auch noch die grĂ¶ĂŸte und komplizierteste Sequenz anstand.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30] Die Dreharbeiten wurden nach Ende der Streiks im MĂ€rz 2024 wieder aufgenommen, verzögerten sich im Mai aber durch eine Fehlfunktion der Absenkvorrichtung eines 25 Millionen US-Dollar teuren U-Boots um mehrere Wochen. Auch diese Zwangsunterbrechung trug dazu bei, dass sich das Budget von Mission: Impossible 8 der Marke von 400 Millionen US-Dollar angenĂ€hert haben soll.cite-ref-31[31] Im Oktober 2024 wurden die Dreharbeiten abgeschlossen.cite-ref-32[32]

Zur Vorbereitung fĂŒr seine Stuntarbeit im Film nahm Hauptdarsteller Tom Cruise bereits Anfang 2021 Flugstunden mit einer Boeing-Stearman Model 75. Im November 2021 erprobte er in einer Höhe von rund 600 Metern ĂŒber Cambridge ein Manöver, bei dem er aus dem Cockpit des Doppeldeckers ausstieg und sich mit einem Sicherheitsgurt abgesichert kopfĂŒber an eine der TragflĂ€chen hĂ€ngte. Ein zweiter Pilot drehte daraufhin das Flugzeug, ehe dieser einen Sturzflug und mehrere Drehungen ausfĂŒhrte. Die Boeing-Stearman wurde zeitgleich von einem zweiten Flugzeug begleitet, das die Kamerafahrten erprobte.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Der Stunt wurde schließlich im August 2022 im britischen Nationalpark Lake District gedreht.cite-ref-35[35] Nach Eigenaussage von Cruise verlor er wĂ€hrend dieser Filmaufnahmen mehrere Male das Bewusstsein.cite-ref-36[36] FĂŒr insgesamt 16 SprĂŒnge mit einem brennenden Fallschirm erhielt der Schauspieler spĂ€ter einen Guinness World Record.cite-ref-37[37] Einen anderen Stunt drehte Cruise in einem rotierenden, rund 8,5 Millionen Liter fassenden Wassertank.cite-ref-38[38] Dort trug Cruise einen Taucheranzug, der mit Wasser vollgesogen ein Gewicht von ĂŒber 50 Kilogramm erreichen konnte und ihn aufgrund eingeschrĂ€nkter Technik dazu zwang, das selbst ausgeatmete Kohlenstoffdioxid wieder zu inhalieren.cite-ref-39[39]

Veröffentlichung

Mit der Veröffentlichung eines ersten Teasers am 11. November 2024 wurde der offizielle Titel Mission: Impossible – The Final Reckoning verkĂŒndet.cite-ref-teaser-5-1[5] Der ursprĂŒnglich vorgesehene Name Dead Reckoning Part Two wurde zuvor aufgrund des schlechten Abschneidens des VorgĂ€ngerfilms an den Kinokassen verworfen.cite-ref-40[40] Weiteres Bildmaterial wurde am 9. Februar 2025 im Rahmen des Super Bowl LIX veröffentlicht,cite-ref-41[41] ehe ein Trailer am 4. April 2025 folgte.cite-ref-42[42]

Die Weltpremiere erfolgte am 5. Mai 2025 in Tokio,cite-ref-43[43] ehe Mission: Impossible – The Final Reckoning am 14. Mai 2025 auch im Rahmen des 78. Filmfestivals von Cannes außer Konkurrenz gezeigt wurde.cite-ref-44[44] Der US-amerikanische Kinostart sollte ursprĂŒnglich bereits am 5. August 2022 erfolgen,cite-ref-45[45] wurde wegen der COVID-19-Pandemie und des Streiks der Schauspieler­gewerkschaft SAG-AFTRA allerdings mehrfach verschoben und erfolgte schließlich am 23. Mai 2025.cite-ref-46[46] In Deutschland lief The Final Reckoning bereits zwei Tage zuvor in den Kinos an.cite-ref-47[47]

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Tobias Neumann und unter der Dialogregie von Clemens Frohmann bei Iyuno Germany.cite-ref-synchro-48-0[48]

| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Ethan Hunt | Tom Cruise | Patrick Winczewski |
| Benji Dunn | Simon Pegg | Tobias Kluckert |
| Grace | Hayley Atwell | Luise Helm |
| Theo Degas | Greg Tarzan Davis | Jan Makino |
| Luther Stickell | Ving Rhames | Tilo Schmitz |
| Gabriel | Esai Morales | Thomas Schmuckert |
| William Donloe | Rolf Saxon | Stefan Gossler |
| Eugene Kittridge | Henry Czerny | Tom Vogt |
| Jasper Briggs / Jim Phelps Jr. | Shea Whigham | Frank Röth |
| PrÀsidentin Erika Sloane | Angela Bassett | Anke Reitzenstein |
| Außenministerin Walters | Janet McTeer | Silke Matthias |
| Verteidigungsminister Serling Bernstein | Holt McCallany | Sven Brieger |
| CJCS Sidney | Nick Offerman | Olaf Reichmann |
| DNI Richards | Charles Parnell | Tim Moeseritz |
| NSA -Vertreter Angstrom | Mark Gatiss | Stefan Krause |
| Rear Admiral Neely | Hannah Waddingham | Katharina Spiering |
| Captain Jack Bledsoe | Tramell Tillman | Matti Klemm |
| Kodiak | Katy O’Brian | Anna Amalie Blomeyer |
| Shirley | Paul Bullion | Bernd Egger |
| Pills | Stephen Oyoung | Dirk Stollberg |
| Captain Koltsov | Pasha D. Lychnikoff | Grigory Kofman |
| Marie | Mariela Garriga | Lena Schmidtke |

Rezeption

Altersfreigabe

In den Vereinigten Staaten erhielt The Final Reckoning von der MPA aufgrund von starker Gewalt und Action, blutigen Bildern und der Sprache ein PG-13-Rating.cite-ref-49[49] In Deutschland erhielt der Film von der FSK eine Ă€quivalente Freigabe ab 12 Jahren. In der BegrĂŒndung heißt es, der Film sei mit zahlreichen typischen Elementen der Reihe und des Actiongenres erzĂ€hlt und weise in rasanter Folge Verfolgungsjagden, KĂ€mpfe und waghalsige Stunts auf. Die Inszenierung sei dabei deutlich stilisiert und Gut und Böse stets klar identifizierbar. Zudem wĂŒrden ruhige Passagen, humorvolle Momente und die Betonung von Teamarbeit und Zusammenhalt ausreichend Entlastung bieten.cite-ref-50[50]

Kritiken

Erste Kritikerstimmen zum Film fielen ĂŒberwiegend positiv aus und bezeichneten The Final Reckoning als aufregenden Adrenalinrausch, der spannend, fesselnd und emotional sei. Die Fortsetzung fĂŒhre dabei bestehende HandlungsfĂ€den zusammen und sei so ein gelungener Abschluss der Mission-Impossible-Reihe. Einigkeit herrschte ĂŒber das dargebotene Spektakel, das mitunter als „Stunt-Erlebnis der Extraklasse“ und „Action fĂŒr die Ewigkeit“ beschrieben wurde. Vereinzelte Kritik erfuhr hingegen die als â€žĂŒberladen“ bezeichnete Handlung, die zu sehr auf Expositionen und Flashbacks setzte und daher einen schlecht getimten ersten Akt habe.cite-ref-51[51]cite-ref-52[52] Bei Rotten Tomatoes konnte Mission: Impossible – The Final Reckoning 80 % der 424 aufgefĂŒhrten Kritiker ĂŒberzeugen,cite-ref-53[53] wĂ€hrend der Film auf Metacritic basierend auf 57 Rezensionen einen Metascore von 67 Punkten erhielt.cite-ref-54[54]

Als spannendes und dĂŒsteres Finale der Mission-Impossible-Reihe wird The Final Reckoning von Owen Gleiberman in seiner Filmkritik fĂŒr Variety beschrieben. So wie Ethan Hunt in der Geschichte die Welt retten möchte, wolle auch Hauptdarsteller Tom Cruise die Filmwelt retten, und ihm gelinge es, das Publikum nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Staunen zu bringen. Nach einer Slow-Burn-Handlung mit einigen absurden Momenten und inhaltlichen LĂŒcken prĂ€sentiere er als Highlight des Films eine Sequenz, die alle seine jemals zuvor ausgefĂŒhrten Stunts in den Schatten stelle und den Zuschauer in einen Zustand freudiger Ehrfurcht versetze. The Final Reckoning erweise sich so als mitreißendster Mission-Impossible-Film seit Phantom Protokoll und hole den Zuschauer dabei durch seine Weltuntergangsstimmung und die dazu passende Ernsthaftigkeit erfolgreich ab.cite-ref-55[55]

Auch Manohla Dargis bezeichnet The Final Reckoning in ihre Filmkritik fĂŒr die New York Times als „ein Musterbeispiel fĂŒr Blockbuster-Unterhaltung auf höchstem Niveau“, das trotz vieler Klischees, extravaganter Gewalt und militĂ€rischem Übereifer genossen werden könne. Die Handlung ergebe natĂŒrlich ĂŒberhaupt keinen Sinn, doch Logik sei noch nie der Grund gewesen, sich die Mission-Impossible-Reihe anzusehen, sondern ihr Bekenntnis zur eigenen ZĂŒgellosigkeit. Der Film funktioniere auch, weil man Tom Cruise’ Hingabe an das Extreme sehe und Regisseur Christopher McQuarrie wisse, das Talent seines Hauptdarstellers zur Geltung zu bringen. Ein Heer von talentierten Nebendarstellern schaffe es gleichzeitig, sogar GefĂŒhle in das ansonsten alberne Geschehen zu bringen, wĂ€hrend eine geschickte GesprĂ€chsfĂŒhrung die informationslastigen ErklĂ€rungen auflockere. Auch die hĂ€ufig genutzten RĂŒckblenden seien ein effizientes Mittel, um den Zuschauer nicht nur auf den neusten Stand zu bringen, sondern ebenso die Highlights der gesamten Reihe hervorzuheben und die KontinuitĂ€t des Franchises zu stĂ€rken.cite-ref-56[56]

Deutlich kritischere Worte findet hingegen David Ehrlich in seiner Filmkritik fĂŒr IndieWire, wo er den letzten Film der Mission-Impossible-Reihe als „langweiligen und zusammenhangslosen Klimax“ bezeichnet, bei dem Regisseur Christopher McQuarrie das Spektakel aus unerklĂ€rlichen GrĂŒnden gegen ein schwerfĂ€lliges und bizarr freudloses Drama eintausche. Das einzige VergnĂŒgen seien die verzweifelten Versuche von Hauptdarsteller Tom Cruise, den Zuschauer durch waghalsige Stunts zu unterhalten, doch der lĂ€ngste Mission-Impossible-Teil hĂ€tte gleichzeitig die wenigste Action zu bieten und mangele an immer noch verblĂŒffenden SchauplĂ€tzen. Stattdessen fokussiere sich The Final Reckoning ungewöhnlicherweise auf irrelevante Nebenfiguren und es sei frustrierend und ĂŒberflĂŒssig, ihnen beim Debattieren zuzusehen. Ungewöhnlich sei auch, wie viel Zeit der eigentlich als Abschluss gedachte Film damit verbringe, neue Charaktere einzufĂŒhren, wĂ€hrend der von Esai Morales verkörperte Bösewicht zu einer wahnsinnigen Karikatur verkomme und das große Finale durch seine Bedeutungslosigkeit schmĂ€lere.cite-ref-57[57]

EnttĂ€uscht zeigt sich auch David Rooney vom Hollywood Reporter, fĂŒr den The Final Reckoning ein enttĂ€uschender Abschied von der Mission-Impossible-Reihe sei, auch wenn Hauptdarsteller Tom Cruise wie gewohnt abliefere und seine beiden Stuntsequenzen so kĂŒhn und originell wie nie zuvor seien. Einen Großteil der Laufzeit mĂŒsse das Publikum aber auf die berauschende Action und fabelhaften SchauplĂ€tze verzichten und sich stattdessen durch Zusammenfassungen, Unmengen an ErklĂ€rungen und nervtötende Cybersprache quĂ€len. Dabei bekomme der Zuschauer das GefĂŒhl, in einer endlosen Ausschusssitzung gefangen zu sein, der es an dem fĂŒr die Reihe typischen augenzwinkernden Witz fehle. Auch die durchweg ĂŒberqualifizierten Darsteller hĂ€tten in einer wahnsinnig verworrenen und dummen Handlung mit lĂ€cherlichen Dialogen nicht viel zu tun; die abtrĂŒnnige KI sei dazu ein unglaublich langweiliger Superschurke.cite-ref-58[58]

Einspielergebnis

Am Startwochenende musste sich The Final Reckoning in den Vereinigten Staaten mit Einnahmen in Höhe von rund 79 Millionen US-Dollar zwar der Disney-Realverfilmung Lilo & Stitch geschlagen geben, verzeichnete aber den finanziell erfolgreichsten Kinostart aller Filme der Mission-Impossible-Reihe.cite-ref-59[59]cite-ref-60[60] Auch in Deutschland erreichte die Fortsetzung mit rund 271.000 Kinobesuchern im selben Zeitraum den zweiten Platz der Kino-Charts.cite-ref-61[61] Die weltweiten Einnahmen belaufen sich auf 598,8 Millionen US-Dollar, von denen The Final Reckoning allein 197,4 Millionen im nordamerikanischen Raum erwirtschaften konnte.cite-ref-62[62] In Deutschland verzeichnete der Film insgesamt 1.423.492 Kinobesucher.cite-ref-63[63]

Auszeichnungen
Weblinks

Commons

: Mission: Impossible – The Final Reckoning

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Mission: Impossible – The Final Reckoning bei IMDb
‱ Mission: Impossible – The Final Reckoning in der Online-Filmdatenbank
‱ Mission: Impossible – The Final Reckoning im Lexikon des internationalen Films

Einzelnachweise

cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂŒr Mission: Impossible – The Final Reckoning. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; PrĂŒf­nummer: 269180).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 lĂ€nger als 4 Zeichen
cite-note-ank-ndigung-22. ↑ Christopher McQuarrie macht auch „Mission: Impossible 7 & 8“ (Update). 17. Januar 2019, abgerufen am 9. Februar 2019.
cite-note-33. ↑ Drew Taylor: Exclusive: Simon Pegg Teases ‘Mission: Impossible’ 7 and 8, Talks Mask Gags. In: Collider.com. 18. Mai 2020, abgerufen am 20. Mai 2020.
cite-note-r-ckkehrer-44. ↑ R. Lukas: RĂŒckkehrer bestĂ€tigt: neue „Mission: Impossible 7 & 8“-Infos (Update). In: Moviejones.de. 19. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
cite-note-teaser-55. ↑ Zac Ntim: ‘Mission: Impossible 8’ Teaser: Tom Cruise Returns For ‘The Final Reckoning’ In First Look At The Latest Edition In The Spy Franchise. In: Deadline.com. 11. November 2024, abgerufen am 12. November 2024.
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